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Comeback-Logik: Warum der erste Schritt nie ‚hart‘, sondern ‚klug‘ sein muss

Comeback-Logik: Warum der erste Schritt nie ‚hart‘, sondern ‚klug‘ sein muss

Es gibt Phasen, da steht Training nicht im Mittelpunkt – und trotzdem bleibt der Sport im Kopf. Genau in so einer Phase wird das Thema „Comeback-Logik: Warum der erste Schritt nie ‚hart‘, sondern ‚klug‘ sein muss“ plötzlich praktisch: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug, um Entscheidungen im Alltag leichter zu machen. Ich versuche hier, das Ganze so aufzuschreiben, dass man es auch an einem normalen Tag lesen kann: ohne Dogma, ohne Buzzword-Gewitter, aber mit genug Substanz, damit es trägt.

Comeback scheitert selten an fehlender Härte, sondern an falscher Logik. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Minimal-Fitness zuhause: Die 6 Bewegungsmuster, die jeder Athlet braucht

Minimal-Fitness zuhause: Die 6 Bewegungsmuster, die jeder Athlet braucht

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Sie sind die Grammatik der Bewegung – auch im Ausdauersport. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Jahresrückblick ohne Kitsch: Was ich aus 12 Monaten wirklich mitnehme

Jahresrückblick ohne Kitsch: Was ich aus 12 Monaten wirklich mitnehme

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Nicht fürs Ego, sondern für bessere Entscheidungen. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Wenn Training ausfällt: Psychologie der Pause – und wie man nicht komplett aussteigt

Wenn Training ausfällt: Psychologie der Pause – und wie man nicht komplett aussteigt

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Warum es psychologisch so schwer ist, nichts zu tun. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Der Körper als System: Warum ‚mehr‘ selten die richtige Antwort ist

Der Körper als System: Warum ‚mehr‘ selten die richtige Antwort ist

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Mehr ist nicht automatisch besser – oft ist es nur mehr Stress. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Mentale Härte vs. mentale Hygiene: Warum beides nicht dasselbe ist

Mentale Härte vs. mentale Hygiene: Warum beides nicht dasselbe ist

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Warum Durchziehen und Fürsorge unterschiedliche Werkzeuge sind. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Alkohol & Sport: Die nüchterne Bilanz (Regeneration, Schlaf, Leistung)

Alkohol & Sport: Die nüchterne Bilanz (Regeneration, Schlaf, Leistung)

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Schlaf, Hydration, Entzündung, Entscheidungen: der Rundumschlag. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Die Kunst, sich nicht zu verletzen: Belastung, Gewebe und Geduld

Die Kunst, sich nicht zu verletzen: Belastung, Gewebe und Geduld

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Belastung ist ein Signal – und Gewebe reagiert in Zeit. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Winter ohne Trainingslager: Was Körper und Kopf jetzt wirklich brauchen

Winter ohne Trainingslager: Was Körper und Kopf jetzt wirklich brauchen

Es gibt Phasen, da steht Training nicht im Mittelpunkt – und trotzdem bleibt der Sport im Kopf. Genau in so einer Phase wird das Thema „Winter ohne Trainingslager: Was Körper und Kopf jetzt wirklich brauchen“ plötzlich praktisch: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug, um Entscheidungen im Alltag leichter zu machen. Ich versuche hier, das Ganze so aufzuschreiben, dass man es auch an einem normalen Tag lesen kann: ohne Dogma, ohne Buzzword-Gewitter, aber mit genug Substanz, damit es trägt.

Licht, Stimmung, Alltag – warum der Körper anders reagiert. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Title: Routinen, die tragen: Warum kleine Standards Athleten langfristig retten

Title: Routinen, die tragen: Warum kleine Standards Athleten langfristig retten

Es gibt Phasen, da steht Training nicht im Mittelpunkt – und trotzdem bleibt der Sport im Kopf. Genau in so einer Phase wird das Thema „Routinen, die tragen: Warum kleine Standards Athleten langfristig retten“ plötzlich praktisch: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug, um Entscheidungen im Alltag leichter zu machen. Ich versuche hier, das Ganze so aufzuschreiben, dass man es auch an einem normalen Tag lesen kann: ohne Dogma, ohne Buzzword-Gewitter, aber mit genug Substanz, damit es trägt.

Warum Routinen ein Schutzfaktor sind – mental und körperlich. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Achtsamkeit für Pragmatiker: Ein Werkzeugkasten statt Esoterik

Achtsamkeit für Pragmatiker: Ein Werkzeugkasten statt Esoterik

Es gibt Phasen, da steht Training nicht im Mittelpunkt – und trotzdem bleibt der Sport im Kopf. Genau in so einer Phase wird das Thema „Achtsamkeit für Pragmatiker: Ein Werkzeugkasten statt Esoterik“ plötzlich praktisch: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug, um Entscheidungen im Alltag leichter zu machen. Ich versuche hier, das Ganze so aufzuschreiben, dass man es auch an einem normalen Tag lesen kann: ohne Dogma, ohne Buzzword-Gewitter, aber mit genug Substanz, damit es trägt.

Was Stress physiologisch ist – und warum es sportlich relevant bleibt. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Motivation ohne Wettkampf: Zielsysteme, die nicht von Startnummern abhängen

Motivation ohne Wettkampf: Zielsysteme, die nicht von Startnummern abhängen

Es gibt Phasen, da steht Training nicht im Mittelpunkt – und trotzdem bleibt der Sport im Kopf. Genau in so einer Phase wird das Thema „Motivation ohne Wettkampf: Zielsysteme, die nicht von Startnummern abhängen“ plötzlich praktisch: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug, um Entscheidungen im Alltag leichter zu machen. Ich versuche hier, das Ganze so aufzuschreiben, dass man es auch an einem normalen Tag lesen kann: ohne Dogma, ohne Buzzword-Gewitter, aber mit genug Substanz, damit es trägt.

Warum man Motivation selten „machen“ kann – und was stattdessen geht. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Schlaf als Leistungsfaktor: Warum die beste Regeneration oft nicht im Training steckt

Schlaf als Leistungsfaktor: Warum die beste Regeneration oft nicht im Training steckt

Es gibt Phasen, da steht Training nicht im Mittelpunkt – und trotzdem bleibt der Sport im Kopf. Genau in so einer Phase wird das Thema „Schlaf als Leistungsfaktor: Warum die beste Regeneration oft nicht im Training steckt“ plötzlich praktisch: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug, um Entscheidungen im Alltag leichter zu machen. Ich versuche hier, das Ganze so aufzuschreiben, dass man es auch an einem normalen Tag lesen kann: ohne Dogma, ohne Buzzword-Gewitter, aber mit genug Substanz, damit es trägt.

Was im Schlaf passiert: Reparatur, hormonelle Signale, Gedächtnis für Bewegung. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Form ohne Training: Was Fitness wirklich konserviert – und was als erstes verschwindet

Form ohne Training: Was Fitness wirklich konserviert – und was als erstes verschwindet

Es gibt Phasen, da steht Training nicht im Mittelpunkt – und trotzdem bleibt der Sport im Kopf. Genau in so einer Phase wird das Thema „Form ohne Training: Was Fitness wirklich konserviert – und was als erstes verschwindet“ plötzlich praktisch: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug, um Entscheidungen im Alltag leichter zu machen. Ich versuche hier, das Ganze so aufzuschreiben, dass man es auch an einem normalen Tag lesen kann: ohne Dogma, ohne Buzzword-Gewitter, aber mit genug Substanz, damit es trägt.

Warum manche Fähigkeiten erstaunlich lange bleiben – und andere schnell wegrutschen. Was mir dabei wichtig ist: nicht nur „wie es ideal wäre“, sondern wie es in der Praxis funktioniert, wenn Arbeit, Termine und Energie nicht immer mitspielen.

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Mein Ironman 70.3 Rügen

Mein Ironman 70.3 Rügen

Ich weiß gar nicht mehr genau, welcher Gedanke damals den Ausschlag gegeben hat. Vielleicht war es diese Mischung aus Respekt und Faszination, die der Name „Ironman“ auslöst. Vielleicht die Sehnsucht, mein „erstes Mal“ auf der Mitteldistanz nicht irgendwo auf einer Wiese mit Startnummer aus dem Laserdrucker zu erleben, sondern unter einem Zielbogen, der seit Jahrzehnten Synonym für großen Triathlonsport ist. Sicher ist: Eigentlich war das Projekt schon zwei Jahre früher avisiert und grob geplant – dann kam das Leben dazwischen, wie es das manchmal tut. Aber irgendwann war der Moment da: Rügen, 70.3, Startnummer buchen, Kalender blocken, Training sortieren. Ich hätte mir ganz gewiss eine kleinere Veranstaltung aussuchen können, etwas „zum Hineinschnuppern“, übersichtlicher, weniger Logistik, weniger Glanz. Aber genau das wollte ich nicht. Ich wollte, dass es sich „anfühlt“ – professionell, groß, dicht organisiert, mit allen Lichtern und Schatten, die so ein Event mit sich bringt. Und ja: Man bezahlt ein Stück weit für die Marke. Aber man bekommt eben auch diese Bühnenerfahrung, die so schwer zu beschreiben ist, bis man selbst mit nassen Haaren und weichen Beinen über den Teppich läuft.

Anreise in Etappen – 800 Kilometer Richtung Zeitziel

Die Fahrt nach Rügen stand als erstes dick im Kalender. Geografisch bin ich zugegeben kein wandelnder Atlas; 800 Kilometer klingen abstrakt, bis das Navi sie in Stunden, Tankstopps und Staus übersetzt. Also Rad sorgsam auf den Fahrradanhänger, Tasche mit Werkzeug und Ersatzteilen griffbereit, Snacks und Wasser vorn im Auto – und los. Autobahn, Baustellen, dieser typische Reise-Rhythmus zwischen Podcast und Stille. Bis man die Brücke zur Insel nimmt, ist alles nur Transport. Ab der Brücke wird aus der Fahrt Anreise: Der Blick wird weiter, das Licht irgendwie heller, die Gedanken geerdeter. Der erste kleine Dämpfer wartete am Hotel: Partnerhotel des Veranstalters – dachte ich, da ist nun alles auf Triathleten eingestellt. An der Rezeption dann die höfliche Bitte, mein Rad im allgemeinen Radkeller abzustellen. Ich erklärte (freundlich, aber bestimmt), dass mein Rad nicht für einen Gemeinschaftskeller gedacht ist, weder versicherungstechnisch noch vom Bauchgefühl. Nach kurzer Rücksprache durfte ich es mit aufs Zimmer nehmen – so wie im Laufe des Abends offenbar alle anderen auch. Der erste Eindruck: professionell, aber nicht immer passgenau – eine Lektion, die sich durch das Wochenende ziehen sollte.

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Big, bigger, Hamburg Triathlon

Big, bigger, Hamburg Triathlon

Hamburg und ich hatten keinen Liebesvertrag unterschrieben. Eher so etwas wie eine höfliche Verabredung, die ich aus Respekt vor all den Stimmen annahm, die mir seit Jahren zuraunten: „Das musst du einmal erlebt haben.“ Der weltgrößte Triathlon gemessen an der Teilnehmerzahl, die Alster als Bühne, City-Feeling, Menschenmassen, Gänsehaut am Zielbogen – die Litanei klang überzeugend. Und trotzdem fuhr ich mit einem Rest Skepsis los. Ich bin kein Feind großer Veranstaltungen, aber ich mag es, wenn Wettkämpfe atmen können, wenn sich Strecke und Starterzahl einigermaßen die Hand geben. In Hamburg, so hatte ich gehört, nimmt der Tag die Dimensionen eines Volksfestes an, Triathlon als Innenstadt-Oper mit permanentem Crescendo. Vielleicht war es genau diese Ambivalenz, die mich am Ende angemeldet hat: Neugier schlägt Abneigung, und ein bisschen Eitelkeit mischt sich dazu. Wer mitreden will, sollte mitgelaufen sein – oder in diesem Fall: mitgeschwommen, mitgeradelt, mitgelaufen.

Anreise in eine Stadt, die schon feiert, bevor ich schwitze

Die Reise begann unglamourös: zu später Zeitpunkt ein Hotel suchen, während halb Hamburg den „Schlagermove“ plant, ist ungefähr so klug wie an Heiligabend Last-Minute-Geschenke besorgen. Ich fand schließlich ein Partnerhotel des Veranstalters, das mit Wettkampfpaketen warb und einer Einrichtung, die irgendwo zwischen Sporthallen-Design und Boutique-Hotel pendelte. Jedes Zimmer hatte diesen subtilen „Indoor-Sportplatz“-Charme, als würde gleich jemand eine Linie auf dem Teppich zur Sprintbahn umfunktionieren. Nett, originell, aber vor allem: verfügbar. Dass es in einem Randgebiet lag und die Strecke zum Start sich wie eine kleine Expedition anfühlte, merkte ich erst, als ich einmal quer durch die Stadt fahren musste. Hamburg ist wunderschön – aber die Schönheit hilft nur bedingt, wenn man die halbe Logistik des Wettkampfs im Kopf jongliert und gleichzeitig nach Abkürzungen sucht, die es nicht gibt.

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Ironman Kraichgau

Ironman Kraichgau

Es war der zweite Anlauf, dieselbe Distanz, ein anderes Terrain, neue Variablen: Ironman 70.3 Kraichgau – 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21,1 km Laufen. Die große Überschrift blieb gleich, der Untertitel lautete diesmal: hügeliger, heißer, härter. Schon bei der Anmeldung hatte ich mir eingeredet, dass die kürzere Anfahrt im Vergleich zu Rügen vieles einfacher machen würde. Weniger Reisestress, mehr Fokus, weniger Logistik. Die Realität nahm diesen Optimismus freundlich zur Kenntnis und legte mir dann doch ein paar Steine in den Weg – beginnend mit der Hotelsuche, die ich großzügig delegiert hatte: an den Zufall.

Anreise, Partnerhotel und der Satz mit „an der Radstrecke“

Ich tat, was viele tun, wenn die guten Unterkünfte schon weg sind: Ich griff zur „sicheren Bank“ und buchte eines der Partnerhotels des Veranstalters. In der Beschreibung stand dieser Satz, der in meinem Kopf wie eine Beruhigungspille wirkte: „Liegt optimal an der Radstrecke.“ Heute lache ich zärtlich über meine damalige Naivität. Eine Radstrecke, die 90 Kilometer lang ist, bietet eine erstaunlich große Auswahl an „optimalen Lagen“. Mein Hotel lag tatsächlich an der Strecke – allerdings an einem Abschnitt, der mir für morgens, fürs Einchecken, fürs Pendeln zwischen zwei Wechselzonen so gar nichts nützte. Es war ein nettes Haus, die Zimmer sauber, das Frühstück sportlerfreundlich, die Rezeption auf Triathlon eingestellt, nur eben… weit. Beim Frühstück erfuhr ich, dass es eine ganze Reihe Mitathlet:innen ähnlich erwischt hatte. Wir nickten uns zu wie Menschen, die auf denselben Werbeslogan hereingefallen waren.

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Das Jahr des „postponed“

Das Jahr des „postponed“

Wenn Kalender plötzlich zu Streichlisten werden und Pläne zu Fußnoten, sucht man sich Bilder, die das Unfassbare greifbar machen. So kam mir irgendwann der Gedanke an die poetischen, manchmal rätselhaften Jahresnamen, die in China seit Jahrhunderten durch die Zeit wandern: „Jahr des Drachen“, „Jahr des Ochsen“, „Jahr der Glückseligkeit“. Klingt nach Ordnung, nach Zyklus, nach etwas, das größer ist als wir. 2020 fühlte sich dagegen an wie ein aus dem Takt geratenes Metronom: ein Jahr des Abstandes, ein Jahr der verschobenen Startschüsse, ein Jahr der stillen Stadien. Und doch war es auch ein Jahr, das Dinge scharfstellte, die sonst im Lärm untergehen. Es hat uns den Luxus genommen, den wir Training nennen – und uns gleichzeitig gezeigt, wie sehr wir ihn lieben.

Jahr des Abstands – eine Metrik zwischen Menschen

„Social Distancing“ – zwei Worte, die zu einer Maßeinheit wurden. 1,5 bis 2 Meter Luft zwischen Körpern, zwischen Stimmen, zwischen Atemzügen. Es ist seltsam, wie schnell man anfängt, Distanzen zu schätzen, ohne ein Maßband in der Hand zu halten. Der Blick lernt das, die Schultern merken es, der Schritt passt sich an. Wenn der Abstand nicht geht, dann Maske. Kein Schild, kein Panzer, keine Heldenrüstung – sondern eine textile Erinnerung daran, dass Schutz in diesem Fall heißt, den anderen zu schützen. Das ist eine Umkehrung vieler Gewohnheiten: Wir lernen, Rücksicht als aktive Handlung zu begreifen. Für das Training, für den Alltag, für das Miteinander.

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my personal lockdown 2020

My personal lockdown

Es war kein lauter Moment, kein Stolpern, kein falscher Schritt. Es war nur dieses kleine, unscheinbare Zwicken im rechten Knie. So etwas, das man als Ausdauerathlet automatisch in die „Wird-schon-weggehen“-Schublade legt. Ein bisschen Schonung, eine Nacht Schlaf, vielleicht zwei — fertig. Ich dachte an Überlastung, an einen etwas zu ambitionierten Block, an einen Tag mit zu wenig Mobilisation. Das Übliche. Aber dieses Zwicken blieb, und es hatte eine merkwürdige Eigenart: Es kam nicht bei den Belastungen, bei denen ich es erwartet hätte. Lange Läufe? Kein Problem. Intervalle? Möglich, auch wenn ich innerlich vorsichtiger wurde. Stattdessen meldete sich das Knie ausgerechnet bei dem, was mich eigentlich schützen sollte: dem Athletiktraining.

Die Standwaage, sonst eine meiner Lieblingsübungen, traf es besonders. Gewicht auf einem Bein, das freie Bein nach hinten, Oberkörper nach vorn, Arme in die Horizontale — Stabilität pur, wenn alles stimmt. Wenn aber etwas nicht stimmt, legt die Übung die Schwachstelle gnadenlos frei. Mit jedem Versuch wurde das Zwicken klarer, es bekam eine Richtung, eine Tiefe. Ich konnte nicht mehr „dran vorbeitrainieren“.

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Reboot Workshop - möge das Mojo mit euch sein

Reboot Workshop - möge das Mojo mit euch sein

2020 war für mich in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr – und nicht unbedingt nur im positiven Sinn. Wie ich schon in meinen Artikeln „Das Jahr des Postponed“ und „My personal Lockdown“ beschrieben habe, hat sich vieles verschoben, geändert, ja sogar komplett aufgelöst. Trainingspläne? Durcheinander. Wettkämpfe? Abgesagt. Struktur? Nur noch ein Wort aus besseren Zeiten. Und doch – oder vielleicht gerade deshalb – habe ich diese Zeit genutzt, um mich auf eine ganz andere „Spielwiese“ zu begeben, die ich sonst vermutlich viel später oder gar nicht betreten hätte: der bewussten Arbeit an meinem Energiestoffwechsel, an Regeneration und an Routinen, die nicht von äußeren Terminen abhängen, sondern von mir.

Schon der Einstieg in dieses Jahr fühlte sich an wie ein langer Ausatmer, der partout nicht in einen befreiten Einatmer übergehen wollte. Die Tage waren gleichzeitig zu kurz und zu lang; zu wenig zu tun und zu viel zu verarbeiten. Ich stand morgens auf, trank den obligatorischen Kaffee, spürte das kurze Hoch – und landete zu oft gegen Mittag in einer energetischen Delle, die mit noch einem Kaffee und noch einer Kleinigkeit nie ganz verschwand. Dass parallel der Sport – mein roter Faden – nur in reduzierter Form stattfand, machte die Sache nicht besser. Also habe ich etwas getan, was mir normalerweise schwerfällt: Ich habe angehalten und ehrlich hingeschaut, statt bloß schneller zu werden.

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HALLO!

Dr. Markus Groß
Carl-Langhans-Str. 8
40789 Monheim

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