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Meine Gedanken, Erinnerungen und Erlebnisse als Athlet. Ich freue mich über alle Anregungen und Kommentare. Stay tuned...
Kaum ein Duft macht mir schneller gute Laune als der von frisch gebackenem Bananenbrot, der sich warm und einladend in der Wohnung ausbreitet und einen dieser Momente schafft, in denen alles kurz langsamer wird. Für mich ist Bananenbrot mehr als ein Rezept; es ist Routine, Belohnung, Pre-Run-Fuel und Kindheitserinnerung in einem. Ich mag, dass es sich ohne großen Zirkus an meinen Trainings- und Arbeitsrhythmus anpasst, dass es mir Energie liefert, ohne schwer zu liegen, und dass es – selbst nach zahllosen Varianten – nie langweilig wird. Ein Stück am Morgen schiebt den Tag an, ein Stück am Nachmittag schiebt müde Beine über die Zielgerade, und ein Stück nach einer langen Einheit fühlt sich an wie ein Schulterklopfen: gut gemacht.
Als Ausdauersportler denke ich beim Backen oft in Funktionen: Welche Kohlenhydrate geben mir zügig Energie? Was sättigt, ohne zu bremsen? Wie viel Fett verträgt mein Magen vor einer Einheit? Beim Bananenbrot ist die Antwort erstaunlich einfach. Die reifen Früchte bringen natürlichen Zucker, Kalium und Feuchtigkeit, das Mehl liefert die Struktur und – je nach Auswahl – zusätzliche Ballaststoffe, die Butter hält alles saftig, das Ei bindet. Dazu kommt dieser psychologische Bonus, den man nicht unterschätzen sollte: Schon der Geruch vom Backen reduziert Nervosität, holt mich runter und macht die Vorfreude aufs Training oder auf den Wettkampf weicher. Bananenbrot ist für mich Komfortküche, aber mit sportlichem IQ.
